DJI Flame Wheel F550 fliegt

F550 nach dem Erstflug

Mein Erstflug mit dem Flame Wheel F550 verlief ohne Probleme. Nach dem Anstecken des Akkus und dem Warten auf das grüne Blinken der LED, startete ich den Copter und drehte ein paar Runden über dem Flugplatz. Als erstes fiel mir auf, dass er ziemlich laut ist und die Motoren einen hohen, schrillen Ton von sich geben. Der Phantom 1, der eher klingt wie ein Bienenschwarm, ist da um einiges leiser, finde ich. Als zweites empfand ich den F550 im Gegensatz zum Phantom träge und weniger agil, aber das ist vielleicht eher Gewöhnungssache. Er ist ja auch einiges schwerer und mit FPV-Geräten und Gimbal belastet. Der dritte Punkt ist, dass ich es schwierig empfand, die Fluglage richtig zu erkennen. Gegen den Himmel sind die roten und weißen Arme nicht mehr als farbig zu erkennen und die Sternfom der Ausleger macht das auch nicht einfacher. Vielleicht würde ein langer Stab in der Längsachse eingebaut helfen.

Jetzt muss ich vielleicht noch mit den Gainwerten spielen, nachdem ich verstanden habe, worum es dabei überhaupt geht. Schließlich soll auch der Gimbal mit der GoPro-Kamera zum Einsatz kommen und eine Bodenstation mit Monitor muss auch noch her….

DJI Naza-M Assistant Software jetzt auch für Mac – Teil 2

Ein ganzer Monat ist seit dem letzten Beitrag vergangen, während dem ich mich eher theoretisch als praktisch mit dem Thema Multicopter beschäftigt habe. Dank eines verregneten Wochenendes habe ich jetzt aber Zeit gefunden, die Naza-M Assistant-Software für OS X auszuprobieren. Und kurz gesagt: Alles funktioniert tadellos.

Ausprobiert habe ich die Software an meinem Flame Wheel F550, der etwa seit einem halben Jahr auf seinen „Erstflug“ gewartet hat. „Erstflug“ in Anführungszeichen, weil das Teil ein Occasionsmodell ist, das schon einige Flüge hinter sich gebracht hat. Bekommen habe ich den Copter ja auch ohne Fernsteuerung oder Empfänger, weshalb dessen Einbau die erste Aufgabe war. Eingebaut ist jetzt ein Futaba-Empfänger R7008SB, der via S.BUS2 (Ich habe tatsächlich S.BUS2 genommen!) mit der Naza verbunden ist. Dass S.BUS1 und 2 überhaupt funktionieren, braucht es eine aktuelle Firmware für die Naza.

Diese Firmware lässt sich ganz einfach mit der „DJI Naza-M Assistant Software“ aktualisieren. Danach habe ich alle Einstellungen gemäß den Anleitungen aus dem Video von Arthur Konze und den Beschreibungen von TheDiveO vorgenommen und natürlich auch die Fernsteuerung kalibriert. Was noch fehlt, ist die Steuerungsmöglichkeit für den Tarot-Gimbal, was demnächst noch geschehen soll.

Hier die Video-Anleitung von Arthur:

Gestern war dann endlich MEIN Erstflug mit dem F550.

DJI Naza-M Assistant Software jetzt auch für Mac

Es hat doch ein Weilchen gedauert, bis endlich auch eine Version der Assistent Softwar für den Mac zur Verfügung steht. Eigentlich erstaunlich, wenn man bedenkt, wie schon nur die ganze Aufmachung der Phantom-Produkte und der Verpackung sehr an diejenigen von Apple erinnert.

Die Software habe ich zufällig gestern auf der DJI-Seite entdeckt und sie ist wirklich ganz neu. Endlich muss ich kein Windows starten, um die Software zu nutzen, denn – ich gebe es zu – schon nur der Gedanke daran hat mich  gehindert, sie einmal auszuprobieren.

Aber jetzt werde ich das mal tun. Ohne den Phantom überhaupt mit dem Rechner zu verbinden, habe ich mal das Programm gestartet, und gleich will DJI, dass man sich bei ihnen registriert (irgendwie mühsam, diese Datensammelwut überall):

Naza-M Assistant Software

Und so sieht die erste Seite des Programms ohne Login-Fenster aus:

Naza-M Assistant Software

Wenn ich nächstens Zeit habe, werde ich den Phantom mal an den Rechner hängen. Bis dahin lese ich mich etwas durch die Bedienungsanleitung. Offenbar muss man ja alles wieder neu konfigurieren und kalibrieren, wenn man ein Firmware-Update gemacht habe….

Firmware-Update für die Futaba T14SG

Angeregt durch das Video von Arthur Konze habe ich mich daran gemacht, meine Fernsteuerung auf den neuesten Software-Stand zu bringen.

Das hat bei mir tatsächlich geklappt, wenn auch mit einigen Schwierigkeiten:

• Um zu einem Firmware-Update eines Robbe-Produktes zu kommen, muss man sich und sein Produkt auf der Robbe-Webseite registrieren. Finde ich schon mal eine Zumutung… Noch übler ist es, dass bei der Produktregistrierung ein sogenannter “Registrierungsschlüssel” zusammen mit der Seriennummer eingegeben werden muss. Die hatte ich aber nicht, denn meine Funke war von einem anderen Importeur Also keine Registrierung und kein Firmware-Update. Dann googelt man halt und geht einfach auf eine Futaba-Seite und holt sich dort das aktuelle Update OHNE Registrationszwang… Ganz abgesehen davon, dass die Robbe-Hotline auf Anfrage hin erst verspätet Antwort gibt: “Robbe – zero points!”

• Und noch eine Bemerkung: Ich finde es äußerst seltsam, dass eine neu gekaufte Fernsteuerung immer noch die alte Firmware drauf hat, die schon mehr als ein halbes Jahr veraltet ist?! Werden die Dinger auf Halde produziert und dann so lange verkauft, bis nichts mehr übrig ist? Und dann kommt auch erst ein neues Gerät auf den Markt?

• Das nächste Problem war, dass die Futaba-Software, die man braucht, um die SD-Karte zu beschreiben, nur unter Windows läuft. Ich habe aber einen Mac… Für Notfälle verwende ich Parallels mit einer virtuellen Umgebung für Windows (Nebenbemerkung: Die Windows-Oberfläche ist ja schon eine Beleidigung fürs Auge…). Nachdem ich auch noch Windows dazu gebracht habe, den Kartenleser zu erkennen, stand dem ganzen Update nichts mehr im Weg: Jetzt ist die Version 4.0 auf der Kiste.

Akku löten

Gestern sind also die Akkus für meinen Flame Wheel F550 gekommen, bzw. ich habe sie bei meinem Händler abgeholt. Da sie mit für mich unbrauchbaren Deans-Steckern versehen waren, habe ich sie durch XT60-Stecker ausgetauscht.

Meine Löterfahrung ist nicht besonders groß: Als Jugendlicher habe ich ein paar Schaltungen zusammengelötet, als Erwachsener nur hin und wieder ein paar Akkus. Da beim Bau eines Multicopters, der nicht fixfertig aus der Schachtel kommt, einiges an Lötarbeit ansteht, habe ich mich in den unendlichen Weiten des Internets umgesehen und mir angeschaut, was ich bis anhin immer falsch gemacht hatte. Eines der besten Videos, das ich gefunden habe ist „Soldering basics for RC planes“ (englisch) von RC Model Reviews. Leider lässt sich das Video nicht einbetten, ist aber definitiv die Zeit wert, es anzuschauen!

Auf Deutsch gibt es ein Video von Arthur Konze (An dieser Stelle: Vielen Dank für deine tolle Arbeit, Arthur!):

Als Lötstation habe ich mir die WS81 von Weller angeschafft, mit der ich bisher ganz zufrieden bin. Womit ich nicht zufrieden bin, ist meine Unfähigkeit, mit bleifreiem Lot zurecht zu kommen. Aber zum Glück gibt es ja noch das bleihaltige, was das Löten problemlos gemacht hat.

Das Multicopter-Projekt beginnt

Der Anfang eines Monats scheint kein schlechtes Datum zu sein, mit einem größeren Projekt zu beginnen. Und bekanntlich macht der Mai auch alles neu.
Wie der Blogtitel schon verrät, soll ein Selbstbau-Multicopter entstehen, und zwar ein Hexa- oder Oktocopter mit Pixhawk-Steuerung, FPV, Kamera plus Gimbal, Einzieh-Landegestell und wohl noch einiges mehr. Die genauen Spezifikationen sind noch recht offen und vielleicht tun sich auf dem Weg zum fertigen Copter noch weitere unerwartete Wünsche auf. Vielleicht wird es auch nicht bei DEM einen Copter bleiben und es entstehen andere gleichzeitig nebenher.
Mein Ziel ist es, mich vertieft mit dieser Materie auseinander zu setzen, weil sie mich sehr fasziniert, aber ich im Grunde keine Ahnung davon habe. Den Weg zum fertigen Copter möchte ich hier dokumentieren – für mich und für andere. Einen Zeitplan habe ich nicht, aber genug anderes zu tun neben diesem Projekt.

Dass ich nicht der erste und einzige bin, der so etwas ins Netz stellt, ist mir auch klar. Aber ich mache das ja vor allem für mich…
Zur Zeit stehen zwei Copter bei mir rum: ein DJI Phantom 1 und ein gebraucht gekaufter DJI Flame Wheel F550. Letzteren hab ich noch nicht geflogen, denn er hat noch keine Fernsteuerung und auch die Akkus fehlen. Die sollten übrigens morgen kommen…

Nachtrag: Einen Copter habe ich doch glatt vergessen: Blade mQX.